Logbuch Oona #296: Von der Garage auf den Ozean

Willkommen in unserer Werkstatt! Hier dokumentieren wir hautnah, wie aus Sperrholz, Epoxidharz und einer ordentlichen Portion Idealismus unser hochseetaugliches Segelboot Oona entsteht.
In diesem Blog teilen wir mit euch die Höhen und Tiefen des Bootsbaus – von der ersten Planke am Bodensee bis zum ersten Setzen der Segel an der Startlinie des Globe5.80 Transat 2028. Begleitet uns Schritt für Schritt bei der „Geburt“ unseres großen Abenteuers unter Segeln.


Winter-Wunder in der Garage: Epoxid, Frames und Standheizung 

Im Januar 2026 fiel der Startschuss für den eigentlichen Bau. Warum Frame E den Anfang machte und wie wir die Kälte besiegt haben. [Weiterlesen...]

Abenteuer Baustart: Frankreich-Roadtrip & Garagen-Upgrade 

Das Projekt Oona nimmt Fahrt auf! Von der leeren Garage zur eigenen Werft und ein Besuch bei Julien in Frankreich. [Weiterlesen...]

Der Kampf gegen die Kälte 

Bootsbau und Winter? Das beißt sich eigentlich, denn Epoxidharz ist eine kleine Diva, was Temperaturen angeht. Zum Glück haben wir eine Standheizung installiert. So konnten wir die Werkstatt immer zuverlässig auf über 5°C vorwärmen – gerade genug, damit das Harz vernünftig abbindet und wir nicht an den Schraubzwingen festfrieren. 

 Aller Anfang ist Frame E 

Wie viele unserer Mitstreiter vom Class Globe 5.80 Germany e.V. haben auch wir mit Frame E begonnen. Es ist ein besonderes Gefühl, die allerersten Teile aus den großen Sperrholzplatten herauszulösen.

Schnell stellte sich eine Lernkurve ein: Anstatt jedes Teil einzeln zu bearbeiten, merkten wir fix, dass ein systematischer Workflow effizienter ist. Also haben wir zuerst alle Teile herausgelöst, die Kanten gesäubert und die Grate abgeschliffen, bevor das große Kleben begann.

 Meilensteine bis Mitte Februar 

Nach und nach füllte sich die Garage mit den Skelettteilen von Oona:

  • Sämtliche Frames (Spanten) wurden verleimt.
  • Die Maststützen wurden stabil zusammengesetzt.
  • Die Bodenwrangen nahmen Form an.

Bis Mitte Februar waren wir fast pausenlos mit dem Vorbereiten und Verleimen beschäftigt. Es ist zwar „nur“ Holz und Harz, aber man erkennt schon jetzt: Das hier wird mal ein Schiff!

Inhalte von Youtube werden aufgrund deiner aktuellen Cookie-Einstellungen nicht angezeigt. Klicke auf “Zustimmen & anzeigen”, um zuzustimmen, dass die erforderlichen Daten an Youtube weitergeleitet werden, und den Inhalt anzusehen. Mehr dazu erfährst du in unserer Datenschutz. Du kannst deine Zustimmung jederzeit widerrufen. Gehe dazu einfach in deine eigenen Cookie-Einstellungen.

Zustimmen & anzeigen

Der Startschuss: Holz, Herzblut und ein Roadtrip nach Vayrac

Es ist offiziell: Aus dem Traum wird Handarbeit! Bevor wir die erste Planke setzen konnten, hieß es für uns erst einmal: Platz schaffen. Unsere Garage wurde komplett ausgeräumt und zur „Werft“ umfunktioniert. Um eine ordentliche Arbeitsfläche zu haben, haben wir einen robusten OSB-Boden verlegt. Parallel dazu wurden die ersten Maschinen organisiert und Werkstoffe gebunkert – die Vorfreude stieg mit jedem Paket.

Roadtrip zu Kit-Bateau

Im Dezember 2025 ging es dann endlich los Richtung Frankreich, genauer gesagt nach Vayrac. Dort wartete unser Bausatz bei Julien von Kit-Bateau.fr. Julien ist nicht nur ein Experte für die CNC-Fräse, sondern ein leidenschaftlicher Bootsbauer durch und durch. In seiner Werft stellt er neben den Bausätzen für die Class Globe 5.80 auch seine eigenen, selbst entwickelten Jollen her.

Wir haben Julien als extrem kompetenten und bemühten Ansprechpartner kennengelernt. Er sprudelt vor guten Ideen und hatte direkt ein paar wertvolle Verbesserungsvorschläge für unser Projekt parat.


Das Material für Oona

Nach dem Verladen hatten wir einen Schatz an Bord:

  • Bootsperrholz (Okoumé)
  • Massivholz (Eiche & Lärche)

Alles präzise per CNC zugeschnitten und bereit für den Zusammenbau. Das Holz ist jetzt sicher in unserer Garage am Bodensee angekommen. Der Staub kann aufwirbeln – es geht endlich los!